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Winterferien an der Freien Grundschule Fürstenwalde

Winterferien an der Freien Grundschule Fürstenwalde

"Wenn im Winter große Flocken schnei`n
und der Ofen hält uns warm,
hocken traurig alle Vögelein,
denn sie sind jetzt bitterarm."

So lautet die erste Strophe eines - fast unbekannten - alten Kinderliedes. Und genau dieser Text wurde zum Anstoß für unser Thema in den Februarferien: "Tiere im Winter".

Unser Schulhof, auf dem wir als Hortkinder fast täglich spielen, wird gesäumt von vielen großen Linden, an denen Vogelhäuschen hängen. Leider scheinen sie alle verlassen. Deshalb kam uns gleich am Montag die Idee, Futterstellen für die Vögel zu bauen. Dafür nutzten wir Tassen, Kokosfett und Vogelfutter aus verschiedenen Körnern und Nüssen. Denn wie heißt es in der zweiten Strophe des Liedes:

"Und wir streu`n euch leck`re Körnchen aus,
bis ihr wieder lustig singt.
Bis ihr uns in euer kleines Haus
bald den Frühling wiederbringt."

Die nächsten Tage wurden dann sehr spannend: wir besprachen, wie wichtig es ist, sich im Winter um die Wildtiere aber auch um die eigenen Haustiere zu kümmern. Jetzt weiß auch jeder, dass man mit seinem Hund täglich Gassi gehen muss, auch wenn das Wetter mal nicht so toll ist.

Und den Enten, Schwänen, Blässhühnern und Möwen brachten wir Futter, damit sie es bei der Nahrungssuche in der Spree etwas leichter haben.

Der Tag im Wald war auch sehr gelungen. Nachdem wir unsere selbst gestalteten Leinensäckchen gefüllt hatten, waren wir ganz erstaunt, wie viel Müll andere Leute im Wald hinterlassen.

Doch wir hörten auch Vogelstimmen und konnten Spinnen mit kleinen Lupen beobachten.

Am Mittwoch gestalteten wir selbst ein Riesen-Brettspiel mit Tierstempeln und Spielfiguren. Das Beste daran war, dass wir uns auch die Spielregeln selbst ausgedacht haben.

Am Donnerstag experimentierten wir dann mit Salz. Wir fertigten aus Bastelkleber und Salz kleine Schneeflocken-Kunstwerke an, die wir dann zu Hause in unsere Fenster hängen konnten.

Nun hoffen wir, dass die Vögel, die hier in der Heimat geblieben sind, sich oft vor unseren Fenstern niederlassen und wir sie beobachten können.

"Und wir schau´n euch hinterm Fenster zu,
uns freut jeder kleine Matz,
grüßen dich, du kleine Schwalbe du
und auch dich, du frecher Spatz!"

 

von Sandrin Oppermann

 

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